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Sonntag, 5. Februar 2012
 
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Impfstoffherstellung

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Zur Herstellung eines Impfstoffs kann entweder ein abgeschwächter oder abgetöteter Krankheitserreger oder einzelne Bestandteile eines Erregers verwendet werden, wie z. B. bestimmte Strukturen der Erregerhülle oder veränderte, entgiftete Bakteriengifte (Toxoide). Es werden zwei Impfstoffarten unterschieden: Wird ein vermehrungsfähiger, aber abgeschwächter Erreger verwendet, handelt es sich um einen Lebendimpfstoff. Verwendet man den abgetöteten Erreger oder nur einen Bestandteil wie zum Beispiel ein bestimmtes Protein der Oberfläche, so spricht man von einem inaktivierten Impfstoff oder Totimpfstoff.

 

Impfstoffe sind einmalig: Dies betrifft sowohl das Produktionsverfahren, als auch die Tatsache, dass sie am gesunden Menschen angewandt werden.

 

Impfstoffe sind biologische Produkte, die, verglichen mit traditionellen pharmazeutischen Produkten, viel längere Produktionszyklen (von 6 bis 22 Monaten) benötigen und extrem strengen Sicherheits- und Qualitätskriterien unterliegen. Die Impfstoffproduktion ist komplex und erfordert jahrelange Erfahrung und Sachkenntnis. Ein wichtiger Prozess in der Herstellung sind die Qualitätskontrollen, die zwischen 60 und 70 Prozent der Gesamtproduktionszeit für eine Impfstoffcharge beanspruchen. Die Produktion der Impfstoffe von Sanofi Pasteur MSD in den Laboren von Sanofi Pasteur (Frankreich) und Merck & Co., Inc. (USA) entspricht den höchsten Qualitätsstandards.

 

Auch nach der Produktion unterliegen unsere Produkte kontrollierten Vorgaben, wie beispielsweise der Einhaltung der Kühlkette. So müssen Impfstoffe bei Temperaturen zwischen +2°C und +8°C gelagert und transportiert werden. Sie werden in hitze- und frostbeständigen Verpackungen ausgeliefert.

 

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Film: Die Impfstoffherstellung - ein ganz besonderes Metier


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