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Experten appellieren: Mädchen, lasst Euch gegen Gebärmutterhalskrebs impfen

26.01.2010 Eine Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs und kaum Eine geht hin? Gibt´s nicht? Doch. Nach der Einführung zweier Impfstoffe im Jahr 2006 bzw. 2007, die Gebärmutterhalskrebs und dessen Krebsvorstufen vorbeugen können, haben sich in Deutschland hunderttausende Mädchen und junge Frauen impfen lassen. Mittlerweile ist das Interesse an der Impfung deutlich abgekühlt: Die Impfrate in der wichtigsten Zielgruppe für die Impfung – 12-17-jährige Mädchen – ist auf 33 Prozent gesunken. Medizinische Fachgesellschaften wie die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) und der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) betonen, dass eine hohe Impfrate die Erkrankungszahlen bei Gebärmutterhalskrebs und dessen Krebsvorstufen zukünftig bedeutend verringern könnte. Darüber informierte der Impfstoffhersteller Sanofi Pasteur MSD auf einer Pressekonferenz in Hamburg im Rahmen der Europäischen Woche zur Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs vom 24. – 30. Januar, einer europaweiten Initiative der International Union against Cancer (UICC).

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